Abgeschlossene Projekte
Ferienprogramm "Gesundheit in Huchting"
Erst schwimmen - dann schlemmen.
In den Osterferien 2008 konnten zehn Kinder im Alter von zehn Jahren erstmalig an einem gemeinsamen Osterferienprogramm des Hallenbades und der Stadtteilfarm Huchting teilnehmen. Das Programm fand an vier Vormittagen statt. Mitmachen konnten Kinder, die nicht in Urlaub fuhren und für die kein anderes Ferienprogramm geplant war.
Der Tag begann für die Kinder um 8:45 Uhr mit einem gezielten Schwimmtraining. Anschließend teilte sich die Gruppe auf: ein Teil der Kinder ging gemeinsam einkaufen, die anderen gingen auf die Stadtteilfarm, lernten die Farmtiere kennen, bewegten sich draußen oder in der Halle.
Die Kinder übernahmen zusammen mit zwei MitarbeiterInnen der Stadtteilfarm die Vor- und Zubereitung des Mittagessen für alle Kinder und BetreuerInnen. Die Mädchen und Jungen lernten einfache Speisen kochen und vieles über frische Nahrungsmittel und gesunde Ernährung.
Bewegung, Spiel und Spass, etwas gemeinsam und für die Gemeinschaft tun, stand an allen vier Tagen auf dem Programm.
Das Osterferienangebot wurde gut von den Kindern und deren Eltern angenommen. Die meisten Kinder nutzten die Möglichkeit und blieben auch am Nachmittag zu den regulären Öffnungszeiten auf dem Farmgelände.
Die Kooperation der beiden Träger ging auf die Inititative der LVG Bremen, Projekt Regionaler Knoten, zurück. Das Programm konnte kostenlos angeboten werden, da es von der Barmer Bremen finanziell unterstützt wurde.
(www.stadtteilfarm.de) (www.bremer-baeder.de)
Projekt "Alt / Jung"
Gesundheitsförderung bei alten Menschen.
Die LVG Bremen plant mit Unterstützung der Gesundheitssenatorin ein Projekt, das das generationenübergreifende Miteinander von Jung und Alt befördern soll. Bundesweit wurden bereits zahlreiche Initiativen gegründet, die das Erfahrungswissen und damit die Potenziale von SeniorInnen als Vertrauenspersonen („Mentoren“) von Kindern und Jugendlichen nutzen, häufig in Kooperation mit Schulen oder Kindertagesstätten. So stehen beispielsweise ältere Menschen Kindern und Jugendlichen beratend zur Seite und unterstützen diese bei Schulaufgaben. Mit ihren vielfältigen Erfahrungen können SeniorInnen den Schulunterricht bereichern und auf diesem Weg ihr „soziales Kapital“ in die Gesellschaft einbringen. Neben der Schaffung und Beibehaltung sozialer Kontakte im Alter erhalten alte Menschen in diesen Kooperationszusammenhängen die Möglichkeit, sich körperlich, sozial und geistig zu betätigen, was wesentlich zur Gesunderhaltung beitragen kann. In enger Kooperation mit interessierten Seniorenbegegnungsstätten sollen unterschiedliche Maßnahmen zur Gesundheitsförderung bei alten Menschen durch Kontakte mit Kindern aus Kindertagesstätten und / oder Schulen der jeweiligen Umgebung initiiert werden. Dabei ist geplant, auch Bremer Senioreninitiativen und Freiwilligenverbände einzubeziehen um UnterstützerInnen zu werben, die die Prozesse in den o.g. "Tandems" einleiten und langfristig begleiten wollen.
Bei Interesse wenden Sie sich bitte an die Geschäftsstelle (0421 / 361 18494).